Update für FineTune: Kostenfreie Mac-Audiosteuerung mit integriertem Equalizer

13. Febr. 2026 14:00 Uhr - Redaktion

FineTune ist ein neues, quelloffenes Softwareprojekt. Es handelt sich dabei um eine Audiosteuerung für macOS, mit der die Lautstärke für unterschiedliche Ausgabegeräte und Anwendungen individuell eingestellt werden kann. Ebenso ist es möglich, die Audioausgabe bestimmter Programme an bestimmte Ausgabegeräte zu leiten. Auch ein Equalizer ist enthalten. Nun ist wieder ein umfangreiches Update für das Programm erschienen.

Neu in der Version 1.3.1 sind nach Entwicklerangaben unter anderem: "Monitorlautsprechersteuerung (DDC): Externe Anzeigelaute – Steuern Sie die Lautsprecherlautstärke auf HDMI-/DisplayPort-Monitoren über DDC. Automatisierungsfähig: Steuern Sie FineTune über Terminal, Skripte, Shortcuts oder Raycast. Unterstützung mehrerer Apps: Legen Sie unterschiedliche Lautstärken für mehrere Apps in einer einzigen URL fest. Prioritätsreihenfolge – Legen Sie die bevorzugte Reihenfolge der Ausgabegeräte fest; das Gerät mit der höchsten Priorität wird bei Trennung der Verbindung zum Standardgerät."

Einzelheiten zu allen Neuerungen und Änderungen werden in den Versionsanmerkungen beschrieben.

 
FineTune
 
Quelloffene Mac-Audiosteuerung mit integriertem Equalizer.
Bild: Ronit Singh.

 

FineTune läuft auf Apple-Silicon- und Intel-Macs ab macOS Sonoma 14. Der Download mitsamt Quellcode und Feedback-Möglichkeit (Problemberichte und Verbesserungsvorschläge) ist auf GitHub zu finden. Zum weiteren Funktionsumfang gehören eine Menüleistensteuerung, eine Lautstärkenerhöhung, Unterstützung für Eingabegeräte und USB-Audio-Interfaces und ein schneller Gerätewechsel.

"Anwendungsbezogene Audiosteuerung für macOS. Stellen Sie individuelle Lautstärken ein, leiten Sie Apps an verschiedene Ausgabegeräte weiter und wenden Sie EQ über Ihre Menüleiste an. FineTune nutzt macOS Core Audio-Prozess-Taps, um Audiostreams abzufangen und zu modifizieren, bevor sie Ihre Ausgabegeräte erreichen. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung, ohne die Quellanwendungen zu beeinträchtigen", beschreibt der Entwickler Ronit Singh seine App.

Geschrieben wurde das Programm in der Apple-Programmiersprache Swift. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über das systemweite Menüleistenicon - ein Dock-Symbol gibt es nicht.